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Tauchen

Einsatztauchen bei der DLRG

Das Einsatztauchen ist eine der anspruchsvollsten und zugleich wichtigsten Aufgaben innerhalb der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft). Speziell ausgebildete Einsatztaucherinnen und Einsatztaucher kommen immer dann zum Einsatz, wenn Menschen vermisst werden, Gegenstände geborgen oder Gefahren unter Wasser beurteilt werden müssen.

Unsere Aufgabe

Einsatztaucher unterstützen die Wasserrettung bei:

  • Suche nach vermissten Personen in Seen, Flüssen und Hafenbecken
  • Bergung von Gegenständen oder Fahrzeugen
  • Technischer Hilfeleistung nach Unfällen auf dem Wasser
  • Unterstützung von Behörden, Feuerwehren und anderen Hilfsorganisationen
  • Absicherung von Veranstaltungen auf und am Wasser

Dabei arbeiten sie eng mit Einsatzleitungen, Strömungsrettern, Bootstrupps und weiteren Einsatzkräften zusammen.

Teil des Katastrophenschutzes und 24/7 einsatzbereit

Unsere Einsatztaucher sind ein wichtiger Bestandteil des Katastrophenschutzes. Im Rahmen von Großschadenslagen wie Hochwasser, Unwettern oder schweren Unglücksfällen unterstützen sie Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben.

Als Teil einer Schnelleinsatzgruppe (SEG) stehen unsere Taucherinnen und Taucher rund um die Uhr – also 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche – einsatzbereit. Nach Alarmierung rücken sie kurzfristig aus, um schnell und professionell Hilfe zu leisten – bei Bedarf auch überregional.

Besondere Herausforderungen

Im Gegensatz zum Sporttauchen findet das Einsatztauchen häufig unter schwierigen Bedingungen statt:

  • Sehr geringe oder keine Sicht
  • Kaltes Wasser
  • Strömung oder Hindernisse
  • Zeitdruck und psychische Belastung

Unsere Einsatztaucher sind deshalb nicht nur technisch hervorragend ausgebildet, sondern auch mental geschult und körperlich bestens vorbereitet. Regelmäßige Übungen und Fortbildungen stellen sicher, dass im Ernstfall jeder Handgriff sitzt.

Ausbildung

Der angehende Einsatztaucher wird in der Ausbildung und bei Übungen darauf vorbereitet, andere Personen unter extrem schwierigen Umgebungsbedingungen zu finden bzw. zu retten. Neben der rein körperlichen Ausbildung und der gezielten Steigerung der Fitness wird im Rahmen der Ausbildung auch die psychische Belastbarkeit der Teilnehmer nachhaltig gestärkt.

Das Mindestalter für den Beginn der Tauchausbildung beträgt 15 Jahre. Zudem müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Deutsches Schnorcheltauchabzeichen
  • Gültige Tauchtauglichkeit gemäß DGUV Regel 105-002 (G31/GTÜM)
  • Deutsches Rettungsschwimmabzeichen in Silber
  • Basisausbildung Einsatzdienste
  • Sanitätsausbildung A

Erst nach Erfüllung dieser Voraussetzungen beginnt die spezialisierte Einsatztauchausbildung.

Die Einsatztaucher müssen pro Jahr mindestens zehn Tauchgänge unter Einsatzbedingungen durchführen. Bei diesen Übungen werden unter anderem trainiert:

  • Verschiedene Suchmethoden unter Nullsicht
  • Der Einsatz von Booten aus
  • Der Umgang mit technischem Gerät
  • Rettungs- und Bergungstechniken

Auch gemeinsame Übungen mit Taucheinheiten anderer Organisationen sind ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung. Sie dienen dazu, das Zusammenspiel an der Einsatzstelle regelmäßig zu üben, Abläufe zu festigen und die Zusammenarbeit weiter zu verbessern.

 

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